Ich habe noch in keinem C++ Code so viele Bugs, potentielle Bomben und Bremsen gesehen, wie in Delphi-Tlist Containern. Würdest Du das bitte präzisieren? Bugs = Bombe: Wenn ich eine TList Konstruktion habe in die ich irgendwelche void-Pointer oder TObjects reinstopfe komme ich ums Casten nicht rum. Wenn ich eine Liste habe, in der lediglich Pointer auf einen Objekt-Typ sein sollen, hindert mich nichts daran, doch mal den einen oder anderen Pointer auf was anderes reinzuschieben. Wenn ich das Zeug wieder raushole, muss ich zwangsläufig casten. Vorher sehe ich üblicherweise eine Typ-Abfrage ob´s “denn auch sicher ist”. (Mal abgesehen davon dass es in Delphi ohnehin keine Objekte gibt die ich per Value übergebe ). In C++ hindert mich schon der Compiler daran solche Fehler zu machen. Die Container sind Typesafe. Bremse: Ich kann nur eine Liste mit Pointern auf Objekten haben, keine Liste mit den Objekten selbst. Außerdem ist die Liste selbst nur über einen Pointer erreichbar. Wenn man Container mit relativ billigen Objekten hat, sind das relativ viele Indirektionen die Berechnungen schnell um ein paar Faktoren langsamer machen. Außerdem ist das Speicherhandling kompliziert und langsam. Alle Objektallocations laufen über den Heap, zusätzlich ist noch der Speicher für die Pointer notwendig. Wenn mir irgendwo was um die Ohren fliegt, gibt es extreme Probleme das Zeug ohne Mem-Leaks wieder wegzuräumen. Das hilft auch das desaströse try-finally nicht weiter. In C++ gibt es so etwas wie eine garantierte Ausführung von Destruktoren wenn das Objekt out of Scope geht. Ich behaupte dass es schwieriger ist, in C++ Code zu schreiben der Speicher frisst, als in C oder Delphi ( klar mutwillig geht alles ).